
Warnungen im Juni 2026
Angebliche Mail von Swisscom über verpasste Sprachnachricht
Betrüger versenden derzeit E-Mails im Namen von Swisscom. Darin behaupten sie, dass eine neue Sprachnachricht bereitstehe, wie Cybercrimepolice.ch schreibt.
Das Ziel der Kriminellen: Empfängerinnen und Empfänger sollen auf einen Link klicken, um die angebliche Voice-Nachricht abzuhören. Diese gelangen jedoch auf eine gefälschte Website, auf der persönliche Zugangsdaten für Mailkonten oder andere Onlinedienste eingegeben und gestohlen werden. In einem weiteren Schritt versuchen die Betrüger zudem, den Zwei-Faktor-Authentifizierungscode (2FA-Code) abzufangen, um die Konten zu übernehmen.
So funktioniert die Betrugsmasche: Die E-Mails täuschen vor, von Swisscom oder einem Mailbox-Dienst zu stammen. Die Täter verwenden dabei unterschiedliche Designs und Bezeichnungen wie «Sprachnachrichten-Zentrale», «Voicemail» oder «Audio-Postfach» und ergänzen die Nachrichten teilweise mit Telefonnummern, Zeitangaben oder einer angeblichen Nachrichtenlänge, um den Eindruck einer echten Benachrichtigung zu verstärken.
Tipp: Es ergibt keinen Sinn, dass Telekomdienstleister eine E-Mail zu einer verpassten Sprachnachricht auf dem Handy oder Festnetz verschicken. Ebenso, dass man persönliche Daten angeben müsste, um eine Sprachnachricht abzuhören. Werden Sie skeptisch, wenn Ihr Bauchgefühl bereits sagt, dass etwas nicht stimmen kann. Klicken Sie auf keine Links und gehen Sie den offiziellen Weg, um verpasste Anrufe abzuhören. (25.6.2026)

