
Bundesamt gibt Fierz Recht
Doch Fierz ist von seinem Recht überzeugt und zieht vor den Friedensrichter. Bevor es zur Verhandlung kommt, schaltet sich das Bundesamt für Verkehr (BAV) ein: Der Zuschlag sei nicht gerechtfertigt. Der ZVV hatte zuvor vom BAV eine Stellungnahme verlangt. Der Zürcher Verkehrsverbund beugt sich dem Machtwort aus Bern, zieht alle Forderungen zurück und streicht Fierz aus dem Schwarzfahrer-Register. Fierz hat gewonnen, aber seine Wut bleibt. «Es ist ein Skandal», sagt er. «Die Bahnbetreiber schalten auf stur, die Ombudsstelle macht ihren Job nicht, und die Passagiere müssen selber schauen, dass sie zu ihrem Recht kommen.» Nach unzähligen investierten Stunden fordert er nun 2000 Franken Aufwandsentschädigung vom ZVV. Das Geld will Fierz der Berghilfe spenden.

