
7 Tipps zum Online-Verkauf
1. Präsentieren Sie die Ware gluschtig
Auch wenn es schnell gehen soll: Investieren Sie unbedingt Zeit in ein gelungenes Foto, bevor Sie die Ware auf der Online-Plattform anbieten. Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse. Tageslicht ist besser als Kunstlicht – und wählen Sie einen möglichst neutralen Hintergrund.
Bei manchem Artikel findet man offizielle Produktbilder im Internet. Das ist jedoch nur die zweitbeste Lösung. Interessenten wollen sehen, wie der Artikel im Besitz des Verkäufers tatsächlich aussieht. Zudem sollte man keine Bilder veröffentlichen, deren Rechte man nicht besitzt.
2. Beschreiben Sie die Ware detailliert
Erstellen Sie auf der Plattform Ihrer Wahl ein persönliches Konto und lassen Sie sich durch den Verkaufsprozess leiten. Fast so wichtig wie ein gutes Bild ist die detaillierte Beschreibung des Produkts. Sie soll ersetzen, was online nicht möglich ist – etwas anzufassen und eingehend zu begutachten.
Bei Kleidungsstücken kann es hilfreich sein, nicht nur die Konfektionsgrösse anzugeben, sondern die präzisen Masse wie Ärmellänge, Brustumfang in Zentimetern und so weiter.
3. Wählen Sie einen guten Titel
Ist der Artikel neu, originalverpackt oder ungetragen, sollte man das im Titel erwähnen. Entscheidend sind Stichwörter, nach denen potenzielle Käufer möglicherweise suchen. Auch sie sollte man zumindest in die Artikelbeschreibung aufnehmen. Auch die Marke sollte man erwähnen, besonders wenn sie bekannt ist.
Ist der Artikel gebraucht, sollten Sie ihn ehrlich beschreiben: Gebrauchsspuren wie Kratzer oder Risse nicht verheimlichen, sondern am besten auf einem zusätzlichen Bild zeigen. So weiss der Interessent, ob der Schaden vernachlässigbar ist oder gravierend.
4. Seien Sie immer ehrlich
Man muss nicht erwähnen, warum man die Ware nicht mehr will. Bei Konzerttickets kann es vielleicht Vertrauen wecken, wenn man liest, die Freundin habe keine Zeit, deshalb sei das Ticket zu haben.
Allerdings gibt es auch Standardbegründungen, die kaum mehr glaubwürdig wirken. Wer etwa auf Ricardo nach einem Bett sucht, wundert sich, wie viele Gästebetten herumstehen, auf denen «fast nie jemand geschlafen hat» und die deshalb zu verkaufen sind.
5. Wählen Sie die Zeit
Am besten legt man das Ende einer Auktion auf jenen Zeitpunkt, an dem möglichst viele Nutzer online sind, also in die Abendstunden und/oder auf ein Wochenende. Denn Angebote erzielen häufig in der letzten Stunde die meisten (und damit höchsten) Gebote.
6. Wählen Sie einen tiefen Startpreis
Auch wenn es zunächst scheint, die neue Marken-Skijacke sei mehr wert: Wählen Sie einen möglichst tiefen Startpreis. Die Erfahrung zeigt: Ein hoher Anfangspreis wirkt abschreckend, Auktionen mit einem Startpreis von einem Franken hingegen verlockend.
Also mutig sein und auch Teures mit einem Minimalpreis starten lassen. Es macht Spass, die flott eingehenden Gebote zu beobachten.
7. Seien Sie flink und höflich
Es wirkt professioneller, wenn Sie auf Fragen schnell reagieren und nach einem Verkaufsabschluss den Kontakt zum Käufer rasch herstellen. Ist der Käufer zufrieden, wird auch seine Bewertung positiv ausfallen.
Je positiver die Bewertungen, umso vertrauenswürdiger erscheint man als Anbieter. Im Kontakt mit (möglichen) Käufern gilt also das Motto: Immer flink und höflich sein.
Falls man etwas nicht allzu dringend loswerden will, lohnt es sich, die Auktion so lange wie möglich laufen zu lassen. So wird sie von mehr Interessenten gesehen.
Und: Nicht alle Artikel verkaufen sich gleich gut. Elektronik und Markenprodukte finden eher Interessenten als gebrauchte Kleider von unbekannten Herstellern.
Übrigens ist es üblich, vom Käufer eine Vorauszahlung zu verlangen oder den Artikel bei der direkten Übergabe bar zahlen zu lassen.

