
Verein nimmt ÖV-Branche in die Verantwortung
Für den Verein Freiheitsentzugskritik ist das eine bittere Enttäuschung, zumal sich der Nationalrat auch gegen den Willen des Bundesrats entschied. «Dass weiterhin Jahr für Jahr rund 5000 Menschen wegen Armut ins Gefängnis gesperrt werden, ist ein No-Go», kritisiert der Verein in einer Medienmitteilung. Mit dem Projekt «Freiheitsfonds Schweiz» und der Petition «Kein Gefängnis für Armut!» fordert der Verein von Verkehrsbetrieben, künftig auf Strafanzeigen zu verzichten, wenn sie Personen ohne ÖV-Billett kontrollieren.

