
«Mein Ex-Freund hatte nie viel übrig für Musik. Damals fand ich das schade, nach der Trennung war ich froh darüber. Als wir vor acht Jahren unser Zuhause auflösten, nahm ich alle Schallplatten mit. Die Bands gehörten mir – ich brauchte sie! Zum Trauern, als Mutmacher, fürs Selbstmitleid. Wenn ich ‹Spanish Sahara› von den Foals höre, sehe ich mich in einer neuen, leeren Wohnung sitzen. Ohne Gerüche, Erinnerungen, Vergangenheit. Mit der Hoffnung, dass es wieder gut kommt. So, wie das alle immer sagen. ‹Forget the horror here, leave it all down here. It’s future rust, it’s future dust.›»
Jasmine Helbling, 35, Redaktorin

