
Ich bin mit fast allem im Artikel einverstanden.
Aber die Schlussfolgerung, dass die Fälle eine systemische Ursache hätten, begründet durch “Täter sind Männer.” ist schon sehr abstrus.
Dann folgt noch der Oberhammer: “Männer sind eine tödliche Gefahr für Frauen in diesem Land.”
Mit solchen Pauschalisierungen spaltet man die Gesellschaft und schürt in Frauen ein allgemeines Unwohlsein gegenüber Männern.
Dass der Beobachter immer häufiger in diese Männerhasser-Kerbe haut, verstehe ich nicht.
Gerade in dieser Ausgabe ist doch ein Artikel über Mani Matter drin, der für ein Miteinander wirbt.
Bislang wurden 14 Frauen Opfer solcher Straftaten. Hochgerechtet auf das Jahr sind das dann gegen 50 Frauen. (und ja, jeder Mord ist einer zu viel)
D.h. aber auch, wir haben es mit gerade mal 50 Tätern zu tun. Diesen stehen ca. 2.6 Mio harmlose Nicht-Täter gegenüber.
(in der Schweiz leben gem. Bundesamt f. Statisitk ca. 2.6 Mio Männer im Alter zwischen 20 und 64 Jahren)
Da ist es einfach nicht ok, von Männern als “tödliche Gefahr für Frauen” zu sprechen!

