
Dafür entstünden neue Ungleichbehandlungen. Denn wenn die Steuer nicht mehr pro Haushalt, sondern pro Kopf berechnet wird, ist es für die Gesamtsteuerlast des Paares entscheidend, wer wie viel verdient. Je gleichmässiger die beiden Partner verdienen, umso tiefer sind die Steuern. Verdient beispielsweise eine Person 150’000 Franken und die andere nichts, rutscht der Hauptverdiener in einen hohen Steuersatz, und die Gesamtsteuer ist höher, als wenn beide Personen etwa gleich viel verdienen würden.

