
Uns fehlen die Babys. Die Geburtenrate bricht ein. Historischer Tiefstand. Nur noch 1,29 Kinder pro Frau. Was soll ich mit solchen Schlagzeilen anfangen?
Abgesehen davon, dass ich mich unweigerlich frage – ganz ohne lustig sein zu wollen –, wie 1,29 Kinder aussehen, kümmert mich die Information schlicht nicht. Schliesslich verändert sich die Quote ja nie dramatisch, sie geht mit wenigen Ausnahmen immer nur leicht zurück. Eine Rückkehr zu Familien mit elf Kindern, wie es in der Generation meiner Grosseltern vorkam, ist unwahrscheinlich.

