
«Pragmatische Lösung»
Martin Hablützel, Präsident des Vereins für Asbestopfer und Angehörige (VAO), geht davon aus, dass bei etwa 50 Asbest-Todesfällen jährlich eine berufliche Exposition nicht nachgewiesen werden kann. «Diese Personen sind finanziell schlecht abgedeckt, doch sie sollen ähnlich gestellt werden wie solche, die beruflich mit Asbest zu tun hatten.» Schliesslich hänge es stark vom Zufall ab, wer krank wird und wer nicht. «Im Prinzip kann es jeden von uns treffen.»

