
Wer Teilzeit arbeitet, hat ein doppeltes Armutsrisiko
Vor allem Haushalte mit Kindern, also Familien, sind armutsgefährdet. Frauen sind häufiger von Armut betroffen, da sie öfter Teilzeit arbeiten. Sie können oft aus familiären Gründen nur eine Teilzeitstelle annehmen – etwa wegen struktureller Hindernisse wie einer fehlenden Kinderbetreuung oder dem Rekrutierungsverhalten von Unternehmen. Wer Teilzeit arbeitet, hat mit 5,8 Prozent ein rund doppelt so hohes Risiko, in die Armut abzurutschen, wie jemand mit einem Vollzeitjob.

