
Dass bisher die Hälfte der Gesuche abgelehnt wurde, liege daran, dass viele schlicht nicht wüssten, ob sie betroffen gewesen seien. Das erklärt Urban Stäheli vom Staatsarchiv Thurgau auf Anfrage: «Viele Leute wollen zu Recht wissen, ob sie eine Prüfsubstanz erhalten haben.» Potenziell Betroffenen rät er: «Stellen Sie unbedingt ein Gesuch, auch wenn Sie nicht sicher sind. Das schafft Klarheit.» Die Fälle seien in den Akten gut dokumentiert.

