
Grosse Hilfe, geringes Risiko
Wer dabei sein will, muss sich per Videocall bewerben. «Manche möchten einfach gratis surfen. Wir nehmen nur Mädchen auf, die lernen wollen und das Risiko kennen», sagt Mahbube Ibrahimi. Die Schweizer Flüchtlingshilfe schätzt die Gefahr einer Überwachung durch die Taliban als eher gering ein. «Obwohl sie technische Unterstützung aus China bekommen, wird es ihnen kaum möglich sein, das Internet systematisch nach Online-Mädchenschulen zu durchforsten.» Grösser sei das Risiko, von Nachbarn oder Familie verraten zu werden.

