
Das sagt der Beobachter: «Eingliederung vor Rente» ist seit der IV-Revision von 2007 der Grundsatz in der Invalidenversicherung. Nachgelebt wird diesem Prinzip allerdings bis heute nur unzureichend. Doch wenn es um junge Erwachsene geht, verträgt es eine solche Halbherzigkeit nicht. Denn werden Junge zu leichtfertig in die IV-Rente abgeschoben, sind sie für den Arbeitsmarkt faktisch verloren. Auf der persönlichen Ebene fehlt es ihnen damit auch an der sozialen Anerkennung, was gerade für Menschen mit psychischen Problemen besonders problematisch ist. Deshalb ist es unumgänglich, zusätzlich in berufliche Eingliederungsmassnahmen zu investieren – Coachings statt Renten!

