
Auch bei Caritas Schweiz sieht man die Spannweite als kritisch an: «Ob ein Haushalt 70 Prozent des Medianeinkommens hat oder 150 Prozent, macht einen grossen Unterschied», sagt Aline Masé, Leiterin der Fachstelle Sozialpolitik. Diese Haushalte in einer einzigen Gruppe zusammenzufassen, sei nicht sinnvoll, wenn man darüber reden wolle, ob diese Personen mit ihrem Einkommen die Fixkosten gut decken könnten und am Ende des Monats etwas übrig bleibe. «Dann würde man besser von einer unteren Mitte und einer oberen Mitte sprechen.»

