
Wenn Arbeitnehmende sich wehren, weil sie von der Arbeitgeberin wegen ihres Geschlechts diskriminiert wurden, kann das teuer werden. Das zeigen gleich zwei Fälle, über die der Beobachter berichtet hat. Die Anästhesie-Ärztin (und Prix-Courage-Gewinnerin 2018) Natalie Urwyler erstritt eine Summe von zwölf Monatslöhnen. Ihr war während des Mutterschaftsurlaubs gekündigt worden – das war diskriminierend, entschied das Berner Obergericht.
In einem weiteren Urteil von Ende November 2024 spricht das Arbeitsgericht Zürich Anuschka Roshani erstinstanzlich 33 Monatslöhne zu. Die ehemalige «Magazin»-Redaktorin hatte sich Anfang 2021 bei Tamedia, ihrer Arbeitgeberin, beschwert.

