
Er war zunächst erstaunt, dann empört über die Rechnung der Krankenkasse. Seine Hausärztin hatte über Monate hinweg Mails, SMS und Telefonate verrechnet. «Sie drehten sich hauptsächlich um meine allgemeine private Lebenssituation, etwa meine Wohnungssuche», sagt Martin Huber, dessen Namen wir geändert haben.
So schrieb die Ärztin nach einer zweistündigen Konsultation: «Meine therapeutische Intervention ist heute wie so oft einfach das Zuhören, damit er sich wahrgenommen und verstanden fühlt.»

