
Dem einen, er ist Architekt, geht es schlecht – emotional und finanziell. Das sagt er zumindest und bittet darum den anderen um Hilfe. Und dieser hilft. Er gewährt ihm neun Darlehen. Insgesamt 242’500 Franken in bar. Um seinen Freund hinzuhalten, erfindet der Architekt Geschichten: Er würde das Geld für gewinnbringende WIR-Geschäfte verwenden, an deren Erträgen er den Freund beteiligen würde. Oder: Von seinem Onkel habe er einen Erbvorbezug von 300’000 Franken bekommen, und von einer Baufirma würde er nächstens 220’000 Franken erhalten. Geld, um die Darlehen zurückzuzahlen, sei also genügend vorhanden.

