
Blattner verlangt, dass sich auch die Freikirchen klar positionieren. «Ich erwarte von den Freikirchen nicht nur eine öffentliche Distanzierung, sondern eine klare Haltung dazu, was in den eigenen Gemeinden zulässig ist und was nicht.» Dazu würden klare Vorgaben für die Seelsorge und das Gebet gehören. Ebenso die Bereitschaft, Fälle aufzuarbeiten. «Ich habe selbst erlebt, wie meine Erfahrungen abgestritten oder nicht ernst genommen wurden. Betroffene sollten zukünftig nicht mehr das Gefühl bekommen, sie müssten beweisen, dass es Konversionsmassnahmen in ihren Kirchen überhaupt gibt.»