
Der Ansatz verfolgt das Ziel, das Mobbing konsequent zu beenden. Die Person, die die Intervention durchführt – meist eine Schulsozialarbeiterin –, bildet eine Unterstützungsgruppe für das gemobbte Kind. In diese Gruppe wird auch der Täter aufgenommen, allerdings ohne als solcher bezeichnet zu werden. Die Sozialarbeiterin spricht nicht von Mobbing, sondern schildert, was ihr aufgefallen ist: dass es einem Kind nicht gut geht. Den Kindern in der Unterstützungsgruppe erklärt sie, weshalb sie für die Gruppe ausgewählt wurden. Dem Mobber kann sie etwa sagen: «Ich habe dich ausgewählt, weil die anderen Kinder auf dich hören.»