
Fast jeder dritte junge Mann in der Schweiz hat ein problematisches Männerbild – das zeigt die Studie der Universität Zürich, die Mitte Juni 2026 publiziert wurde und für die 6000 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren in der Schweiz befragt wurden.
Wie die Forscher nachzeichnen, neigen insbesondere jüngere Männer zwischen 18 und 24 Jahren zu einer Idee von Männlichkeit im Verteidigungsmodus. In dieser Altersgruppe ist Gewaltbereitschaft, Frauenfeindlichkeit, die Verachtung sexueller Minderheiten und die Ablehnung von Gleichstellung verbreitet.
Die Studienergebnisse zeigen, dass eine systematische gesellschaftliche Auseinandersetzung mit gewaltbegünstigenden Männlichkeitsvorstellungen nötig ist. Die Aufklärung sollte schon im Schulalter ansetzen, sagen die Autoren der Studie.

