
Bei Jugendlichen geht es vor allem darum, wie sie digitale Räume selbständig nutzen. Bei kleinen Kindern hingegen, ob Bildschirmmedien wichtige reale und beziehungsbasierte Erfahrungen verdrängen – also Sprache, Bewegung, Spiel, Nähe, Regulation, gemeinsames Entdecken oder die Frage, wie man mit grossen Gefühlen umgeht. «In der frühen Kindheit werden Kompetenzen fürs Leben aufgebaut. Eine gute Medienbegleitung in dieser Phase kann im besten Fall auch erste Grundlagen für einen später kompetenten Umgang mit Bildschirmmedien schaffen», sagt Entwicklungspsychologin Patricia Lannen, die das MMI leitet.

