
Verkehrsmediziner wie Rolf Seeger fordern deshalb häufigere und praxisnähere Tests. Ab dem 80. Altersjahr soll die Fahreignung jährlich überprüft werden und nicht mehr nur alle zwei Jahre. «Es darf keine Rolle spielen, ob jemand Mühe hat, ohne Motorfahrzeug Lebensmittel zu besorgen. Geklärt werden muss allein die Frage: Ist jemand fahrgeeignet oder nicht?», betont Seeger. Er bringt auch Einschränkungen ins Spiel – etwa dass ältere Fahrer nur noch bestimmte Strecken nutzen oder nachts nicht mehr fahren dürfen.
Auch Pro Senectute will strengere Regeln. Sprecher Peter Burri Follath ist dafür, die Fahreignung ab einem gewissen Alter jährlich zu überprüfen – und zwar nicht nur beim Arzt, sondern auch direkt am Steuer.

