
Für den 51-jährigen Mischa Christen aus Zürich war die Entscheidung, aus der katholischen Glaubensgemeinschaft auszutreten, alles andere als leicht. Fast zehn Jahre lang spukte der Gedanke in seinem Kopf herum, bevor er das Austrittsschreiben endlich abschickte. Schon als Kind fühlte er sich in der Messe unwohl. Die regelmässigen Gottesdienstbesuche waren ihm ein Gräuel, und der obligatorische Mitternachtsgottesdienst trübte ihm die Freude an Weihnachten. Die Frage nach Gott ist für ihn bis heute offen.

