
Die Vorlage propagierte eine starke Reduktion von eingezontem Bauland und die Verdichtung der Städte nach innen. Das Volk stimmte ihr 2013 mit 54 Prozent Ja-Stimmenanteil zu. Ein schicksalhafter Entscheid, wie sich heute herausstellt. Denn die urbane Schweiz klagt über sehr knappen Wohnraum. Noch schwieriger ist der Zugang zu Wohneigentum geworden. Vor der Abstimmung 2013 konnten sich rund 18 Prozent aller Haushalte ein Haus oder eine Wohnung leisten. Heute sind es noch 7 Prozent.

