
Offenbar hatte Meier seine Therapeutinnen und Therapeuten nie komplett in seine «zweite Welt» gelassen, wie das Strafgericht Basel-Stadt in seinem letzten Urteil festhält. Diese «zweite Welt» habe nach Meiers Aussagen aus Figuren, Dämonen und Heiligen bestanden, denen er alles geglaubt habe. So habe er auch die Anweisung bekommen, erneut zu töten, da er vor zehn Jahren am Nasenweg die falsche Frau ermordet habe. Niemand konnte davon wissen, so das Gericht. Inwiefern die Nachbarschaftskonflikte eine Rolle spielten, wisse man auch nicht.

