
«Wo sollen Familien noch Ferien machen?»
Juristisch ist es zulässig, Kindern den Zutritt zu verwehren. Campingbetreiber dürfen ihre Gäste frei auswählen. Bei einigen Lesern aus unserer Community löst es dennoch ein ungutes Gefühl aus. 600 Leserinnen haben bei der Umfrage des Beobachters mitgemacht, die im Artikel verlinkt war. 41 Prozent finden ein kinderfreies Angebot «super, endlich campen ohne Lärm». 36 Prozent empfinden es als Frechheit. 14 Prozent würden sich das Konzept einmal anschauen, 9 Prozent ist es egal.
Leser Ruedi Gallati fragt sich in der Kommentarspalte, wo Familien mit Kindern denn sonst Ferien machen können, die sie sich leisten können. «Ich bin der Meinung, Gemeinden sollten Betreibern von ‹Adults only›-Campingplätzen die Lizenz entziehen.»
Für Leserin Andrea Sabina Mordasini geht es um ein gesellschaftliches Grundverständnis: «Kein Wunder, sind die Geburtenzahlen in der Schweiz rückläufig bei dieser Kinder- und Familienfeindlichkeit. Kinder gehören in unsere Gesellschaft und nicht in ein Paralleluniversum.»
Auch Beatrice Callan kritisiert die Altersgrenze und stellt deren Logik in Frage: «Adults only, 16+? Die 16- bis

