
7 Gründe, woran Studierende scheitern – und die Tipps dagegen
1. Fehlende Motivation
Motivationsprobleme können verschiedenste Gründe haben. Nicht immer ist das Studium der Auslöser. Vielleicht machen private Probleme unzufrieden? Dann wäre der Studienabbruch unter Umständen eine zusätzliche Belastung.
Tipp: Vielleicht kann ein Gespräch bei der psychologischen Hochschulberatung helfen.
2. Die Berufswelt lockt
Natürlich ist nach etlichen Schuljahren eine praktische und bezahlte Tätigkeit verlockend. Doch ist es wichtig, einen Schritt weiterzudenken. Je weniger Berufserfahrung, desto wichtiger ist ein Studium. Bei einer Bewerbung kann ein abgeschlossenes Studium ein entscheidender Vorteil sein.
Doch auch mit steigender Berufserfahrung ist es möglich, dass man mit einem abgebrochenen Studium an gewisse Grenzen stösst – etwa wenn es um Führungspositionen geht.
Tipp: Unter Umständen könnte ein Teilzeitstudium in Kombination mit einer Teilzeitstelle die Lösung sein. So verlängert sich zwar die Studienzeit, immerhin steht man am Schluss aber nicht ohne Abschluss da.
3. Finanzielle Probleme
Geldprobleme erschweren jedes Studium. Deswegen jedoch alles hinzuwerfen und auf Chancen im Beruf zu verzichten wäre fatal. Ebenso, derart viel nebenher zu arbeiten, dass kaum noch Zeit für das Studium bleibt und somit die Noten schlechter werden.
Tipp: Die hochschulinterne Anlaufstelle für Studienfinanzierung kann einen bei der Suche nach Geldquellen unterstützen.
4. Gesundheitliche Probleme
Nicht immer läuft das Leben so, wie man es sich vorgestellt hat. Leute im nächsten Umfeld werden krank, oder man ist selbst plötzlich nicht mehr bei bester Gesundheit und muss deshalb das Leben umkrempeln.
Tipp: Auch hier bietet es sich an, die Beratungsstellen der Hochschule aufzusuchen und eine Lösung zu finden, etwa durch einen Studienunterbruch oder die Umstellung auf ein Teilzeitstudium.
5. Familiäre Herausforderungen
Schwangerschaft und Elternurlaub müssen nicht das Ende der Hochschulzeit bedeuten. Stattdessen kann man vorübergehend pausieren und das Studium später wieder aufnehmen.
Tipp: Die Studienberatung hilft, die Auszeit optimal vorzubereiten.
6. Schlechte Schulleistungen
Hier überlegt man am besten, bevor man aufgibt: Womit genau habe ich Schwierigkeiten? Habe ich Mühe, effizient zu lernen, mich zu konzentrieren, selbständig zu organisieren? Leide ich häufig unter Schreibblockaden oder Prüfungsangst?
Tipp: Ratgeberbücher oder Anlaufstellen an der Hochschule können einen unterstützen, entsprechende Strategien zu entwickeln. Die meisten Hochschulen bieten im Übrigen Zusatzkurse an, die entsprechende Fertigkeiten wie wissenschaftliches Schreiben vermitteln.
7. Ausschluss vom Studium
In vielen Lehrgängen findet das grosse Aussieben gleich zu Beginn des Studiums statt, im sogenannten Assessmentjahr. Aus dem Studium ausgeschlossen zu werden, ist hart und unangenehm.
Tipp: Auch in diesem Fall kann die Studienberatung helfen, eine geeignete Lösung zu finden – beispielsweise das Studium an einer Fachhochschule. Wichtig ist auch, dass man überlegt, warum man gescheitert ist und wie man verhindern kann, dass es ein zweites Mal passiert.

